Geisnangstr. 5, 71640 Ludwigsburg
Tel 07141 9754321 oder Email
Wir freuen uns auf Sie !

 
  10 Tage Israel/Palästina
   

 

Tour: „Begegnung und Besichtigung in Israel und Palästina“

Tag 1: Über den Wolken

Wir fliegen von München zum nagelneuen Terminal 3 des Flughafens von Tel Aviv, wo unser Reiseleiter uns erwartet und uns bei den Formalitäten behilflich ist. Flugzeiten: 09:45 – 14:25 Uhr. Nach dem Verladen des Gepäcks im Bus geht es ins Hotel in der Nähe des Sees Genezareth.

Tag 2: Von Galiläa über die Jordanquellen auf den Golan

In den Morgenstunden fahren wir hinüber und hinauf in die Galiläischen Berge nach Safed. Der Besuch einer sephardischen und einer askenasischen Synagoge mit ihren traditionellen Unterschieden steht an. Wenn machbar wird uns Ben Eli, ein Künstler im Rabbigewand einen kleinen Vortrag über die Kabballah halten und uns in seine wirklich kleine Galerie einladen - kein Kaufzwang!. Jetzt haben wir freie Zeit für den Gang durch das im ehemals arabischen Teil entstandene Künstlerviertel und den Besuch der in der ehemaligen Moschee untergebrachten Ausstellung. Weiter geht’s dann nach Nazareth zur Verkündigungskirche und zur Gabrielskirche mit Marienbrunnen, sowie Gang durch den belebten Bazar. Danach bringt uns unser Bus zum Berg Tabor, dem Ort der Verklärung Christi. Wir besuchen die Taborkirche. Jetzt geht es zur Unterkunft am See Genezareth.

Tag 3: Biblische Stätten am See Genezareth

Besichtigung des ausgrabenen Kapernaum mit Synagoge und Haus des Petrus. Fahrt mit historischem Boot auf See Genezareth (Gelegenheit für Andacht „Stillung des Sturms“), Petrifischessen am See Genezareth (nicht im Preis inklusive, kostet ca. 16 USD), Besuch von Tabgha und Mesa Christi, der Stelle wo der Auferstandene den Jüngern begegnet ist. Fahrt auf den nahen Berg der Seligpreisungen mit Besuch der Kirche. Gang zu Fuß hinab zur „Meditationsgrotte Jesu“.

Tag 4: Nablus, Sebastia und Gerazim

Besichtigung Nablus. Dort Besuch des Tell Ballata, wo von deutschen Archäologen Reste des alten Sichem freigelegt wurden und Befestigungen des Hyskos, die aufs 17. Jhdt v.Chr. zurückgehen, Besuch des Jakobsbrunnens, wo Jesus der Samariterin begegnet ist, Besuch des völlig untouristischen arabischen Suq von Nablus, einem der größten Suqs des Orients.

Mittagessen in einem der schönsten Dachrestaurants, die ich kenne. Als wir abends dort waren, ging gerade der Mond über den gegenüberliegenden Bergen des Tales auf und schien auf das im Tal liegende Nablus. Der Duft der Wasserpfeifen ließ uns glauben, wir lebten in 1001 Nacht...

Nach dem Mittagessen gehen wir durch die gartenähnlichen Ausgrabungen des Alten "Samaria" (Sebaste), das einst (880-721 v. Chr.) Hauptstadt des Nordreiches war. Verschiedene Siedlungsschichten sind sehr schön zu sehen. Zeit zum Stöbern im Geschenkshop.

Auf dem Rückweg nach Jerusalem fahren wir noch auf den Berg Gerazim, der für die wenigen noch lebenden „Samariter“ heute noch der Ort ist wo Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte.

Tag 5: Ramallah und Umgebung.

Für unsere christliche Gruppen ist Ramallah einer der interessantesten Orte.

Ramallah und Bethlehem hatten vor vielen Jahren noch über 25 % christliche Bewohner. Über die Situation dort sprechen wir mit Schwester Vreni, die unter der Schirmherrschaft der Evangelisch-Episkopalen Kirche Englands dort ein Internat leitet.

Aus der Zusammenarbeit der Schwestern hat sich eine kleine ordensähnliche Schwesterngemeinschaft gebildet.

Unweit von Ramallah liegt das arabische Dorf Beitin, das Betel des Alten Testaments. Wir besichtigen die Moschee, die auf den Ruinen einer byzantinischen Kirche erbaut wurde, sowie die Reste einer Kreuzfahrerfestung.

Gegen Abend haben wir eine Begegnung mit Vertretern der PNA (Palestinian National Authority).

Tag 6: Jericho, Wüste und Totes Meer

Wir fahren nach Jericho, einer der ältesten dauerhaft besiedelten Städte der Welt mit Resten der berühmten Stadtmauer. Nach dem Mittagessen warten das Besucherzentrum um die Essenergemeinschaft von Qumran auf uns. Vorbei an Ein Gedi fahren wir zur Festung von Massada, der letzten Bastion der Zeloten gegen die Römer. Nach einem heißen Tag lockt 400 m unter dem Meeresspiegel ein (relativ) kühles Bad im Toten Meer. Schwimmen wird hier neu definiert. Wenn es nicht zu spät (und dunkel) geworden ist, fahren wir durchs Wadi Kelt nach Jerusalem. Unterwegs können wir noch einen Blick vom Aussichtspunkt auf das St. Georgskloster werfen. Übernachtung in Jerusalem.

Tag 7: Rund um die Stadtmauer
In den Morgenstunden lenkt unser Busfahrer auf den Ölberg. Dort werden wir einen Panoramablick über Jerusalem geniessen bevor wir den  Gang durch und entlang der jüdischen Friedhöfe gegenüber dem Goldenen Tor, wo die Ankunft des Messias und des jünsten Gerichts erwartet wird, zur Kapelle Dominus Flevit und weiter hinab zum Garten Getsemaneh antreten werden. Die Kirche der Nationen steht auf dem Gelände von Getsehmaneh.

Etwas ausserhalb von Jerusalem liegt die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem (http://www.yadvashem.org/ Seiten auf englisch). 25 Millionen Dokumente, 80.000 Fotos, 1000 Filme erinnern an eines der traurigsten Kapitel der jüdischen Geschichte.

Unweit von Yad Vashem liegt die Hadassah-Klinik. In deren Synagoge hat Marc Chagall die berühmten 12 Fenster, die die 12 Stämme Israels symbolisieren geschaffen. (http://www.md.huji.ac.il/chagall/chagall.html) . Bevor wir nach Jerusalem zurückfahren besuchen wir Ein Kerem, ein kleines Bergdorf, wo Johannes der Täufer geboren ist und wo Maria ihre schwangere Base Elisabeth besuchte (Lukas 1,57-66). Dort besuchen wir die Johanneskirche.

Tag 8: Jerusalem Altstadt

Wir kommen durchs Dungtor auf den Platz vor der Westmauer (Klagemauer) und haben Gelegenheit zur persönlichen Kurzandacht. Wenn geöffnet besuchen wir den Heiligen Bezirks mit Al Aksa Moschee und Felsendom. (Anmerkung: Das Gebiet ist zur Zeit (Dez 05) für Gruppen nicht geöffnet. Man kann aber als Einzelteilnehmer gegen Bezahlung des Eintritts von ca. 10 US-Dollar in das Gelände kommen. Dieser Betrag ist im Reisepreis aber nicht enthalten) Dort befindet sich für Juden und Muslime eine der heiligsten Stätten ihrer Religion. Wir verlassen den Heiligen Bezirk und besuchen die St. Annen Kirche aus der Kreuzfahrerzeit mit ihrer wunderbaren Akustik und die Bethesda-Teiche. Es geht weiter zu den Leidensstationen Christi auf der Via Dolorosa, vorbei an der ehemaligen Antoniafestung (heute eine Schule) zur Grabeskirche mit Golgatha.

Nach dem Besuch Essen wir in der Altstadt eine Kleinigkeit und geniessen den arabischen Kaffee zum Abschluß. Dann gehen wir entlang des ehemals römischen Cardos durchs den arabischen Bazar ins jüdische Viertel, vorbei an der zerstörten Hurva-Synagoge zum Zionstor und weiter zum Saal des letzten Abendmahls.
Nach der Besichtigung des Grabes von David wartet unser Bus um uns zum Abendessen und Tagesausklang ins Hotel zu bringen.

Tag 9: Hebron, Herodion, Salomons Teiche

In der Südlichen Westbank besuchen wir zunächst die Abrahamseiche („Mamre). Dort bewirtete Abraham die drei Männer (1. Buch Mose 18, 1-2) Der zentrale Punkt dieses Tages ist Hebron. Dort befindet sich im Stadtzentrum die Höhle Machpela, die arabisch Haram-El-Khalil heißt. Sie ist sowohl für Juden, wie auch für Muslime eine der bedeutensten Heiligtümer. Dort befinden sich nach jüdischer und muslimischer Tradition die Gräber der Patriarchen: Abraham und Sara, Jakob und Lea und Isaak und Rebekka. Die Muslime verehren in einem Seitenraum das Grab Josephs, das nach jüdischer Überlieferung aber in Nablus sein soll. Wie ein Vulkankrater sieht das Herodion aus: eine ehemalige Palastanlage des Herodes. Von dort kann man in der Ferne den Ölberg in Jerusalem, das Tote Meer und das komplette judäische Bergland überschauen. Auf dem Rückweg machen wir Halt an Salomons Teichen, die für die Wasserversorung Jerusalems zu Zeiten des Alten Testaments gebaut wurden.

Im Kloster Mar Saba haben wir eine Begegung mit Bruder Lazarus, einem zum Orthodoxen Glauben konvertierten Amerikaner, der uns über das Leben im Wüstenkloster berichtet.

Tag 10: Nächstes Jahr wieder in Jerusalem

Der Vormittag gehört Bethlehem und Umgebung. Zunächst besuchen wir die Hirtenfelder in Beit Sahour, wo die Geburt Jesu den Hirten angekündigt wurde. In Bethlehem selber werden wir die Geburtskirche Jesu besuchen. In der Syrisch-Orthodoxen Kirche werden wir Gelegenheit haben in der aramäischen Sprache, der Sprache Jesu das Vaterunser zuhören. In der Nähe des Krippenplatzes laden verschiedene Restaurants zum Mittagessen ein. Zurück geht’s wieder durch den Checkpoint nach Jerusalem. Das Israelmuseum mit dem Schrein des Buches stehen auf der Tagesordnung. Wir versuchen gegen 17 Uhr spätestens zurück im Hotel zu sein, wo einzelne Teilnehmer noch ein bischen ausruhen und Ihre Sachen für den Heimflug packen können.

Wir fahren gegen 22 Uhr zum Flughafen nach Tel Aviv damit wir unseren Flug Sonntag (Tag 11) 02:20 – 05:30 Uhr bekommen. Am frühen Morgen des Sonntag landen wir in München und verabschieden uns vielleicht mit dem alten jüdischen Gruß „Nächstes Jahr (wieder) in Jerusalem“.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Jerusalem Vorschläge für Zeit zur freien Verfügung:

Gang über die Stadtmauer (Eintritt! - im November (leider) nur ab Jaffator Richtung Klagemauer betretbar, ist aber auch eindrucksvoll - besser gefallen hat uns der Gang Richtung Damaskustor, von wo man bis zum Stephanstor weitergehen kann, dauert aber wohl zu lang).

Besuch der St. Helens Zisterne auf dem Dach der Grabeskirche, von dort Gang vorbei am Äthiopischen Dorf durch die Äthiopischen Kirchen hinunter zur Grabeskirche.

Wer Lust auf ein Wiener Cafe inmitten der Altstadt hat ist eine Sachertorte zu einem Einspänner im Österreichischen Hospiz.

Den Blick über die Altstadt auch vom Dach des Österreichischen Hospizes genießen.

Falls nicht im Programm inklusive: Es ist kurzfirsitg zu klären, ob und wenn ja zu welchen Uhrzeiten der Felsendom und die Al Aksa Moschee besucht werden können.

Es lohnt sich auch ein Besuch der Ben Yehuda Straße, wo sich die Jugend Jerusalems in zahllosen Restaurants und kleinen Geschäften trifft.

Grundsätzlich kann man auch die moderne Große Synagoge vom Hotel aus zu Fuß erreichen.

Interessant (mehr historisch als äußerlich) ist auch das Grab des Oskar Schindler auf einem Friedhof Nähe Zionstor, wo auch der Saal des letzten Abendmahls zu besichtigen ist.

Des weiteren bieten sich verschiedene Museen/Gedenkstätten an:

a) das Israelmuseum mit der Abteilung über die Qumranrollen („Schrein des Buches“), sowie einer archäoligischen und einer Kunstabteilung.

b)das Rockefellermuseum mit archäologischen Funden von der Steinzeit bis zum 18. Jhdt.

c) Falls nicht im Programm inklusive ist auch die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem empfehlenswert.

Das ultraorthodoxe Viertel Mea Shearim ist sicher interessant. Allerdings sollte man sehr diskret sein mit Fotografieren, da sich die Bewohner sehr leicht gestört fühlen.

Das Gartengrab, wo der englische General Gordon Golgatha vermutet hatte. Dort ist jedenfalls ein gut erhaltenes Felsengrab mit großem Rollstein zu sehen.

Die berühmten Fenster von Marc Chagall in der Synagoge der Hadassah Klinik (mit Bus erreichbar).

Sollten Sie weitere Fragen zu in Reiseführern beschriebenen Orten haben beraten wir Sie gerne.

Untitled Document

 

 copyright 2012 © kulTours, all rights reserved