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  10 Tage Israel/Palästina
  Gemeindereise mit Eilat

Tourverlauf 10 Tage „Israel/Palästina entdecken"

Tag 1: „Unsere kleine Einwanderungswelle"

Wir fliegen mit der ELAL von Frankfurt nach Tel Aviv. 14:45-19:50 Uhr.
Kurze Fahrt zum nahen Friedensdorf Neve-Shalom/Wahat-As-Salam (www.nswas.com) zwischen Tel-Aviv und Jerusalem, dort beziehen wir unser Quartier für eine Nacht und haben nach dem Abendessen Gelegenheit, die Gruppe kennenzulernen. Es wird ein Überblick über die Reise gegeben.


Tag 2: „Vor den Toren Jerusalems"

In den Morgendstunden werden wir von einem Repräsentanten des Dorfes durchs Dorf geführt und begegnen dabei Dorfbewohnern. Später fahren wir nach Jerusalem und genießen zur Begrüßung erst mal den herrlichen Panoramablick vom Ölberg über Jerusalem, das für drei große Weltreligionen gleichermaßen heilig ist. Wir spazieren gemütlich zu Fuß den Ölberg hinab, an jüdischen Friedhöfen vorbei zur Kapelle Dominus Flevit, wo Jesus über das Schicksal Jerusalems geweint hat, weiter zum Garten Getsemaneh, wo er später verraten und festgenommen wurde, dort ist die Kirche der Nationen ein Symbol der Einheit der Christen. Später besichtigen wir die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, nach dem reichhaltigen Abendesen haben wir die Möglichkeit zu einem Bummel in der Fußgängerzone der Ben Yehuda Straße, wo sich die Jugend Jerusalems trifft in den zahlreichen Cafés und Restaurants.


Tag 3: „Das ist Jerusalem Altstadt"

Option 1: (falls 2006 wieder geöffnet) Wir sehen die legendäre "Klagemauer", die die Juden schlicht "Westmauer" nennen, gehen weiter auf den Heiligen Bezirk des Tempelbergs, wir bewundern die geschichtsträchtige Al Aksa Moschee, den Felsendom und den Kettendom.
xxxOption 2: falls geschlossen:
in jedem Fall gehen wir auf der Via Dolorosa, dem Leidensweg Christi von der St. Annen Kirche, vorbei an Antoniafestung und Ecce Homo Bogen zur Grabeskirche. Dort verweilen wir auf Golgatha, wo Jesus gekreuzigt wurde. Nebenan ist die evangelische Erlöserkirche. Nach einem erfrischenden Imbiß schlendern wir durch die bunte Welt des arabischen Bazars und durchs Jüdisches Viertel zur (Option 2) Klagemauer. In jedem Fall nehmen wir uns Zeit zum Bummeln in Altstadt.

Tag 4: „Bethlehem" wörtlich: Haus des Brotes

In Bethlehem, der Geburtsstadt Jesu sehen wir die Geburtskirche und den davor liegenden Krippenplatz. Wir fahren weiter nach Beit Jala, wo uns ein Mitarbeiter durch die Behindertenorganisation LIFEGATE führt (http://www.lifegate-reha.de). Bei der palästinensischen Buchautorin Faten Mukarker lassen wir uns durch die arabische Gastfreundschaft und das selbst zubereitete Mittagessen verwöhnen. Faten Mukarker spricht zu uns über die Lebensbedingungen in Palästina in einem Vortrag, Danach besuchen wir die Evangelischen Gemeinde von Pfarrer Jadallah Shidahei und seine Abrahamsherberge, die als Ort der Begegung Menschen aller Konfessionen und Religionen offen steht. Durch das Jordantal fahren wir nachmittgas zum See Genezareth, der in seiner Form einer Leier ähnelt, daher der jüdische Name Kinneret.


Tag 5: „Tag am See Genezareth"

In den Morgenstunden fahren wir in einem historischem Boot über den See nach zur Besichtigung nach Kapernaum, vom nahe gelegenen Berg der Seligpreisungen geht es zu Fuß (oder mit Bus) den Berg der Bergpredigt hinab nach Tabgha, dem Ort der Brotvermehrung, dabei kommen wir an der nur wenige Schritte abgelegenen „Meditationsgrotte Jesu" vorbei, wo wir ein paar Minuten der Stille des Ortes nachspüren. Als Mittagessen wäre auf Wunsch möglich Petrifisch essen in Hafenpromenade von Tiberias. Der Mont Tabor (nach dem übrigens die deutsche Stadt Montabaur benannt wurde) ist der Ort, wo Jesus verklärt wurde. Nicht weit entfernt liegt Nazareth, wo wir die Verkündigungskirche besuchen. Evtl. kleine Wanderung (bitte mit Guide absprechen).


Tag 6: See Genezareth:

Am Fuß des Hermongebirges liegt das Naturreservat Dan-Quellen, wo wir eine kleine Wanderung zu kleinem See machen, auf dem Weg auf die Golanhöhen kommen wir vorbei an den Banyas-Quellen mit Pantempel (keine Besichtigung)und Caesarea Philippi, durch verschiedene Drusendörfer gehts über den Golan zum Berg Bental (strategisch wichtiger Berg mit fantastischer Aussicht nach Syrien und der verlassenen Stadt Quneitra). Unser Weg führt uns heute noch quer über den Golan zum Kibbutz Mevo Hama. Der Kibbuznik Zwi Rosenblatt oder ein anderer Vertreter erzählt uns über seine Motivation, dem Kibbutz beizutreten und über das Leben im Kibbutz. Voller Eindrücke geht es die Serpentinen hinunter zum zum Hotel am See Genezareth.

Tag 7: „Archäologische Reise in die Vergangenheit"

In den Morgenstunden führt uns der Weg nach Bet Shean, dem im Talmud der Ehrenname „das Tor zum Garten Eden" zuerkannt wurde. Dies ist eine der best erhaltenen archäologischen Stätten Israels. Entlang dem ruhigen Jordan geht es nach Qumran, (vorbei an Jericho), wo die geheimnisvolle Glaubensgemeinschaft der Essener ihr Zentrum hatte. Nach einem Picknick fahren wir zur Festung Massada weiter, der letzten Bastion der jüdischen Zeloten gegen die Römer. Gegen Abend gibts ein unvergessliches Bad im Toten Meer bei Ein Bokek. Bei Dunkelheit erreichen wir das Beduinencamp bei Mamshit und lassen uns bei arabischen Köstlichkeiten über die Sitten und Gebräuche der Beduinen erzählen. Wir schlafen, nur durch ein Beduinenzelt vom unendlichen Wüstenhimmel getrennt.


Tag 8: „Arabischer Tag "

Nach einem kräftigen Beduinenfrühstick warten schon die Kamele auf uns. Gemächlich schreiten sie mit uns auf dem Rücken durch Wüste. Auf halbem Weg machen wir eine kurze Rast. Panoramablick auf die Nabatäerstadt Mamshit inklusive! Später liegt eine längere Wüstentour mit dem Bus vor uns. Wir fahren durch Beer Sheva und dieNegev-Wüste zum Ramonkrater. Am Aussichtspunkt erwartet uns ein beeindruckendes Panorama. Eine nette Einrichtung ist der nahegelegene kleine Zoo, der die Flora und Fauna der Wüste zeigt. Unsere Wüstentour endet am Roten Meer in Eilat.


Tag 9: Eilat - Stadt am Roten Meer

Am Vormittag gibt es die einmalige Möglichkeit zum Schwimmen und Tauchen mit Delphinen im Roten Meer.
Der Nachmittag gehört Ihnen! Wie wäre es mit einem Bad im Roten Meer, einem Bummel durch die Geschäfte Eilats, einem Flug im Lufttunnel, der Besichtigung des bekannten Unterwasserobservatoriums oder einem Kaffee im Unterwasserrestaurant - Jules Vernes Ambiente inklusive. Es gibt auch die Möglichkeit mit dem Yellow Submarine in die legendäre Unterwasserwelt des Roten Meeres hinunterzugleiten oder mit dem preisgünstigeren Glasbodenboot das selbe von oben zu sehen.Wir treffen uns wieder zum Abendessen, wo der Reiseleiter die Erinnerung an die vergangenen, erlebnisreichen Tage mit den für die Region typischen Trinksprüchen festhält.


Tag 10: „Nächstes Jahr wieder in Jerusalem"

Vor Tagesanbruch beginnt unsere Rückreise nach Deutschland. Der Flieger nach Tel Aviv startet um 05:30 Uhr von Eilat. Wir landen in Tel Aviv zum Zwischenstopp um 7:30 Uhr. Dort geht es 09:35 weiter und um 13:20 setzen wir sanft auf Frankfurter Boden auf. Unsere vielen Reiseeindrücke lassen uns vielleicht den jüdischen Gruß: "Nächstes Jahr in Jerusalem" in den Sinn kommen.
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