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Tour: „Zweiländerreise nach Israel/Palästina
und Jordanien“ Tag 1: Über den
Wolken Wir
fliegen von Frankfurt zum nagelneuen Terminal 3 des Flughafens
von Tel Aviv, wo unser Reiseleiter uns erwartet und uns bei den Formalitäten
behilflich ist. Nach dem Verladen des Gepäcks im Bus geht es ins Hotel
vor Ort bzw. je nach Airline haben wir noch etwas Zeit um Jaffa
zu besichtigen. Wir sehen das Künstlerviertel, das „Haus des Simon“, die
St. Peterskirche und den Aussichtspunkt mit Blick auf Tel Aviv. Den Tag
beschließen wir in den Gästezimmern des Friedensdorfes
Neve Shalom/Wahat as Salam, wo jüdische und muslimische Familien modellhaft
zusammenleben. Wir erhalten dort eine Führung mit der Gelegenheit Fragen
zu stellen. Unterkunftsvorschlag: Gästehaus Neve Shalom/Wahat as Salam Tag 2: Römer,
Israelis, Araber, Christen Am
Morgen fahren wir durch die Sharon-Ebene nach Caesarea Maris, der Stadt des Herodes wo wir das römische Theater,
den Cardo, die Kreuzfahrerfestung und die berühmten Spitzbögen in der
Kreuzfahrerburg von Caesarea in Augenschein nehmen werden. Ein kleiner
Bustrip bringt uns zum Aquädukt. Die Fahrt geht weiter zur Hafenstadt Haifa. Vom Aussichtspunkt beim Karmeliterkloster überschauen wir die Bucht von Haifa. Der Blick geht
bei gutem Wetter über Akko hinaus bis nach Rosh Haniqra, dem nördlichsten
Punkt Israel an der Mittelmeerküste. Vor uns liegt auch der Bahaischrein
mit seiner goldenen Kuppel. Weiter geht’s dann nach Nazareth zur Verkündigungskirche und zur Gabrielskirche mit Marienbrunnen,
sowie Gang durch den belebten Bazar. Danach bringt uns unser Bus zum Berg
Tabor, dem Ort der Verklärung Christi. Wir besuchen die Taborkirche.
Jetzt geht es zur Unterkunft am See Genezareth. Besichtigung
des ausgrabenen Kapernaum mit
Synagoge und Haus des Petrus. Fahrt mit
historischem Boot auf See Genezareth (Gelegenheit für Andacht „Stillung
des Sturms“), Petrifischessen
am See Genezareth, Besuch von Tabgha
und Mesa Christi, der Stelle wo der Auferstandene
den Jüngern begegnet ist. Fahrt auf den nahen Berg der Seligpreisungen mit Besuch der
Kirche. Gang zu Fuß hinab zur „Meditationsgrotte Jesu“.
Tag 4: Durchs
Jordantal Nach
dem Frühstück gehts mit dem Bus nach Bet
Schean ("das Tor zum Garten Eden" lt. Talmud), einer der
best erhaltenen archäologischen Stätten Israels, wir sehen u.a. den Cardo,
das Theater und haben Gelegenheit auf den Tell hochzusteigen um den Blick
von oben über die Landschaft schweifen zu lassen. Die Fahrt geht weiter
entlang dem Jordan nach Jericho
mit Resten der berühmten Stadtmauer. Nach dem Mittagessen warten das Besucherzentrum
um die Essenergemeinschaft von Qumran
auf uns. Vorbei an Ein Gedi fahren wir zur Festung von Massada, der letzten Bastion der Zeloten gegen die Römer. Nach einem
heißen Tag lockt 400 m unter dem Meeresspiegel ein (relativ) kühles Bad im
Toten Meer. Schwimmen wird hier neu definiert. Unser Hotel heute ist
in Jericho und hat mehrere schöne Swimmingpools mit Süßwasser. Hotel
z.B. Jericho Ressort (gutes Hotel wo wir gute Preise haben) Tag
5: 1000 Säulen und der Jabokfluß In
den frühen Morgenstunden geht es Richtung Jordanien. Nach der Grenzpassage
bei der Allenby-Bridge beginnen wir den Tag mit dem Besuch von einer der
schönsten Ausgrabungsstätten Jordaniens: Jerash,
das römischen Gerasa, das als Stadt der 1000 Säulen bekannt war. Dort
sehen wir den Hadriansbogen, Hippodrom, Südtor mit Stadtmauer, das ovale
Forum, Cardo, Zeustempel, Artemistempel u.a.. 20 Minuten westlich von
Jerash liegt Ajlun, wo das imposante Schloß Qalat Al
Rabad als Verteidigung gegen die Kreuzfahrer und als Gegengewicht gegen
die Kreuzfahrerburg Belvoir jenseits des Jordan erbaut wurde. Auf der
Rückfahrt machen wir Halt am Jabokfluß,
wo Jakob nach seinem Kampf mit dem Engel den Namen „Israel“ erhielt. Zurück geht’s per Bus zum Gästehaus der
Schnellerschule. Tag 6: Entlang
der Königstraße nach Petra Der
Morgen beginnt mit einer Führung durch die Schnellerschule.
Das Internat, die Lehrwerkstätten und die Kirche werden uns von einem
Mitarbeiter der in deutscher Sprache Schule erklärt. Die Reise heute beginnt
mit dem Besuch eines der bekanntesten Mosaike des Vorderen Orients: der
Jerusalemkarte von Madaba in
der St. Georgskirche. Danach ist es Zeit auf den Neboberg
zu gehen und den Blick über das Jordantal Richtung Jerusalem schweifen
zu lassen. Wir stehen damit in der Tradition des Mose, von dem man sagt
daß es hier war, wo Gott ihm einen Blick auf das heilige Land gewährt
hat. Nach dem Mittagessen geht es weiter zur Kreuzritterburg
Kerak mit ihren vielen Gewölben. Jetzt
ist es Zeit nach Petra zu fahren um dort unser Hotel zu beziehen. 3
Sternehotel dort für 2 Nächte Tag 7: Fast ein
Weltwunder Dieser
Tag gehört ganz Petra (der
rosaroten Stadt) Sie
reiten auf dem Pferd (oder gehen zu Fuß) durch den engen Sik, dem einzigen
Zugang der Stadt Petra. Besichtigung der Sehenswürdigkeiten wie Schatzhaus,
Königsgräber, Theaternekropole, Markt, Löwen-Greifen-Tempel, Cardo maximus. Wir
werden auch Petra von oben sehen entweder vom Zip Atuf (dem Opferplatz)
und/oder vom Ed Dir (dem „Kloster“). Sie haben Zeit auch eigene Rundgänge
zu machen. Teilnehmer die schwer zu Fuß sind haben die Möglichkeit gegen
Bezahlung vor Ort eine kleine Kutsche zu mieten, mit der ein Teil der
Strecke zurückzulegen ist. Jetzt
fahren wir zurück zu unserem Hotel in Amman. Tag 8: Rund um
die Stadtmauer In
den Morgenstunden bringt uns unser Busfahrer zum Grenzübergang an der
King Hussein Bridge/Allenby Bridge, wo unser israelischer Bus schon auf
uns wartet. Jetzt führt die Fahrt von –400 Höhenmeter auf +800m nach Jerusalem
und dort auf den Ölberg. Dort geniessen wir einen Panoramablick
über Jerusalem bevor wir den Gang
durch und entlang der jüdischen Friedhöfe gegenüber dem Goldenen Tor,
wo die Ankunft des Messias und des jünsten Gerichts erwartet wird, zur
Kapelle Dominus Flevit und weiter hinab zum Garten
Getsemaneh antreten werden.
Die Kirche der Nationen steht auf dem Gelände von Getsemaneh. Der Besuch
der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem
wird von vielen als ein Muß betrachtet und ist eine Erfahrung, die zum
Nachdenken und Mitfühlen anregt. Den Abschluß dieses Tages bildet der Biblischen
Gartens in Ein Kerem, dem Geburtsort Johannes des Täufers, wo ehrenamtliche
Mitarbeiter über historische Zusammenhänge zur Zeit Jesu erzählen. Dann
geht zurück zum Hotel zum Abendessen und Tagesausklang. Unterkunftsvorschlag:
Hotel
Holyland East, Ostjerusalem, Nähe Herodestor Hotel/Gästehaus
in Bethlehem z.B. Abrahamsherberge oder Gästehaus des Internationalen
Begegnungszentrums Bethlehem (evt. Problematische Grenzchecks sprechen
zur Zeit für Hotel in Jerusalem) Tag 9: Jerusalem
Altstadt Wir
kommen durchs Dungtor auf den Platz vor der Westmauer (Klagemauer) und haben Gelegenheit zur persönlichen Kurzandacht.
Wenn geöffnet besuchen wir den Heiligen Bezirks mit Al Aksa Moschee und Felsendom. Dort befindet
sich für Juden und Muslime eine der heiligsten Stätten ihrer Religion.
Wir verlassen den Heiligen Bezirk und besuchen die St. Annen Kirche aus der Kreuzfahrerzeit mit ihrer wunderbaren Akustik
und die Bethesda-Teiche. Es
geht weiter zu den Leidensstationen Christi auf der Via Dolorosa, vorbei an der ehemaligen Antoniafestung (heute eine
Schule) zur Grabeskirche mit Golgatha.
Nach
dem Besuch Essen wir in der Altstadt eine Kleinigkeit und geniessen den
arabischen Kaffee zum Abschluß. Dann gehen wir entlang des ehemals römischen Cardos durchs den arabischen
Bazar ins jüdische Viertel, vorbei
an der zerstörten Hurva-Synagoge
zum Zionstor und weiter zum
Saal des letzten Abendmahls. Unterkunft
wie Tag zuvor Tag 10: Besichtigung
und Begegnung in Bethlehem und Umgebung Am
morgen besuchen wir die Schule Talitha
Kumi in Beit Jala (oder andere Option), die sich Friedenserziehung
als eines der wichtigesten Ideale erwählt hat. Wir
sprechen mit Lehrern und Schülern. Danach fahren wir nach Bethlehem um
die Geburtskirche Jesu zu besuchen. In der
Nähe des Krippenplatzes laden
verschiedene Restaurants zum Mittagessen ein. Nachmittags haben wir eine
Begegnung im Internationalen Begegnungszentrum
von Bethlehem (oder andere Option) in der evangelischen Kirche von Pfarrer
Mitri Raheb. In der Syrisch-Orthodoxen
Kirche werden wir Gelegenheit haben in der aramäischen Sprache, der
Sprache Jesu, das Vaterunser zuhören. Gegen
Abend besuchen wir noch die Hirtenfelder
bei Beit Sahour bevor wir unser Gästehaus Abrahamsherberge in Beit Jala
bei Bethlehem beziehen. Dort werden wir abends eine Begegnung mit Pfarrer
Jadallah Shihadeh und/oder seiner Sozialarbeiterin haben. Beim
Abendessen lassen wir nochmal alle Eindrück Revue passieren und unser
Reiseleiter plaudert noch etwas aus dem Reise-Nähkästchen. Tag 11: hier möchten
wir verschiedene Alternativen zur Wahl stellen A) Tag zur freien
Verfügung in Jerusalem Vorschläge: ALTERNATIV Zwischen
Tag 3 und 4 ein weiterer Tag in Galiläa. B) ALTERNATIVE1: C) ALTERNATIVE2:Auch die Bergstadt Safed könnte
besichtigt werden. Sie besteht zum einen Teil aus einem verlassenen arabischen
Viertel, in das sich viele Künstler eingenistet haben und aus einem traditionell
jüdischen Viertel. Hier sind vor allem die schönen sephardischen und azkenasischen
Synagogen zu bewundern. Danach wäre noch Zeit
für DanQuellen und BanyasQuellen oder zur freien Verfügung und Stille
am See. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Tag 12: Nächstes
Jahr wieder in Jerusalem In
den frühen Morgenstunden müssen wir bereits aufstehen um für freundliche,
um unsere Sicherheit besorgte Beamte am Flughafen
und den Rückflug nach Deutschland rechtzeitig da zu sein. Unsere Maschine
wird uns wieder sicher und voller Eindrücke nach Deutschland zurückbringen.
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