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Tour 9 Tage: Tourverlauf
9 Tage Fr. 26.05. –Sa 04.06.2006 (Datum als Beispiel) Preisbeispiele: Kurzberschreibung:
(ausführliche Beschreibung wird in Angebot zugesandt) Wir
fliegen von Frankfurt zum nagelneuen Terminal 3 des Flughafens
von Tel Aviv, wo unser Reiseleiter uns erwartet und uns bei den Formalitäten
behilflich ist. Nach dem Verladen des Gepäcks im Bus geht es ins Hotel
vor Ort bzw. je nach Airline haben wir noch etwas Zeit um Jaffa zu besichtigen.
Tag 2: Römer,
Israelis, Araber, Christen Am
Morgen fahren wir durch die Sharon-Ebene nach Caesarea Maris, der Stadt des Herodes wo wir das römische Theater,
den Cardo, die Kreuzfahrerfestung und die berühmten Spitzbögen in der
Kreuzfahrerburg von Caesarea in Augenschein nehmen werden. Ein kleiner
Bustrip bringt uns zum Aquädukt. Die Fahrt geht weiter über die Karmelberge
nach Meggiddo einem zu allen Zeiten wichtigen
strategischen Punkt. Wir sehen dort die Ausgrabungen. Weiter führt unser
Weg durch zwei Drusendörfer
nach Haifa zum Aussichtspunkt
bei der Karmeliterkirche Stella Maris. Unser Blick geht weit über den
Bahai-Schrein und den Hafen von Haifa bis zum Nordende der israelischen
Mittelmeerküste: Rosh Haniqra. Dann gehts im Bus weiter zur Besichtigung
von Akko. Die heute unterirdische Kreuzfahrerfestung, die Hafenanlage,
und Karawanserei stehen auf dem Programm. Unser Abendessen nehmen wir
in unserem Hotel am See Genezareth. Tag 3: Von Galiläa
über die Jordanquellen auf den Golan In
den Morgenstunden fahren wir hinüber und hinauf in die Galiläischen Berge
nach Safed. Der Besuch einer sephardischen
und einer askenasischen Synagoge mit ihren traditionellen Unterschieden
steht an. Wenn machbar wird uns Ben Eli, ein Künstler im Rabbigewand einen
kleinen Vortrag über die Kabballah halten und uns in seine wirklich kleine
Galerie einladen - kein Kaufzwang!. Jetzt haben wir freie Zeit für den
Gang durch das im ehemals arabischen Teil entstandene Künstlerviertel
und den Besuch der in der ehemaligen Moschee untergebrachten Ausstellung.
Weiter geht’s dann nach Nazareth zur Verkündigungskirche und zur
Gabrielskirche mit Marienbrunnen, sowie Gang durch den belebten Bazar.
Danach bringt uns unser Bus zum Berg
Tabor, dem Ort der Verklärung Christi. Wir besuchen die Taborkirche.
Jetzt geht es zur Unterkunft am See Genezareth. ###Alternativ: zu Nazareth/Tabor: Die
Fahrt geht an den Fuß des Golan zu zweien der drei Quellen des Jordan. Bei den naturparkähnlichen Danquellen lädt das Plätschern des Jordan ein zum Gang über zahlreiche
Stege und Holzbrückchen durch die üppige Vegetation um den Quellfluß.
Anders sieht es bei den Banyas Quellen aus, wo das Pan-Heiligtum
die Stätte beherrscht. Mit einem Blick auf Caesarea Philippi verlassen wir Banyas und fahren dann bergan an der
von den Sarazenen erbauten Nimrodfestung
vorbei durch Drusendörfer auf den politisch umstrittenen, aber völlig
reisesicheren Golan. Der strategische
Berg Bental bietet einen atemberaubenden
Blick über den Golan, Syrien und die zerstörte Stadt Kuneitra. Nach all den Eindrücken
bringt uns der Bus bequem zum Abendessen ins Hotel. Tag 4: Biblische
Stätten am See Genezareth Besichtigung
des ausgrabenen Kapernaum mit
Synagoge und Haus des Petrus. Fahrt mit
historischem Boot auf See Genezareth (Gelegenheit für Andacht „Stillung
des Sturms“), Petrifischessen
am See Genezareth, Besuch von Tabgha
und Mesa Christi, der Stelle wo der Auferstandene
den Jüngern begegnet ist. Fahrt auf den nahen Berg der Seligpreisungen mit Besuch der
Kirche. Gang zu Fuß hinab zur „Meditationsgrotte Jesu“. Tag 5: Durchs
Jordantal Nach
dem Frühstück gehts mit dem Bus nach Bet
Schean ("das Tor zum Garten Eden" lt. Talmud), einer der
best erhaltenen archäologischen Stätten Israels, wir sehen u.a. den Cardo,
das Theater und haben Gelegenheit auf den Tell hochzusteigen um den Blick
von oben über die Landschaft schweifen zu lassen. Die Fahrt geht weiter
entlang dem Jordan nach Jericho
mit Resten der berühmten Stadtmauer. Nach dem Mittagessen warten das Besucherzentrum
um die Essenergemeinschaft von Qumran auf uns. Vorbei an Ein Gedi fahren
wir zur Festung von Massada,
der letzten Bastion der Zeloten gegen die Römer. Nach einem heißen Tag
lockt 400 m unter dem Meeresspiegel
ein (relativ) kühles Bad im
Toten Meer. Schwimmen wird hier neu definiert. Unser Hotel heute ist
in Jericho und hat mehrere schöne Swimmingpools mit Süßwasser. Tag 6: Rund um
die Stadtmauer In
den Morgenstunden lenkt unser Busfahrer auf den Ölberg. Dort wartet in
der Augusta Viktoria Stiftung, ein Mitarbeiter
der uns einen kleinen Vortrag über die Arbeit der evangelischen Kirche
im Nahen Osten halten wird und unsere Fragen beantworten kann. Einzigartig
ist der Blick vom Kirchturm (es gibt einen Aufzug) über Jerusalem und
die Wüste Richtung Totes Meer. Etwas südlich können wir aus nächster Nähe
einen Panoramablick über Jerusalem
geniessen bevor wir den Gang
durch und entlang der jüdischen Friedhöfe gegenüber dem Goldenen Tor,
wo die Ankunft des Messias und des jünsten Gerichts erwartet wird, zur
Kapelle Dominus Flevit und weiter
hinab zum Garten Getsemaneh antreten werden. Die Kirche
der Nationen steht auf dem Gelände von Getsehmaneh. Der Besuch der Holocaustgedenkstätte
Yad Vashem wird von vielen
als ein Muß betrachtet und ist eine Erfahrung, die zum Nachdenken und
Mitfühlen anregt. Das Modells des
antiken Jerusalem ist eine gute Vorbereitung für den folgenden Tag.
Den Abschluß dieses Tages bildet der
Biblischen Gartens in Ein Kerem, dem Geburtsort
Johannes des Täufers, wo ehrenamtliche Mitarbeiter über historische Zusammenhänge
zur Zeit Jesu erhählen. Dann geht zürück zum Hotel zum Abendessen und
Tagesausklang. Tag 7: Jerusalem
Altstadt Wir
kommen durchs Dungtor auf den Platz vor der Westmauer (Klagemauer) und haben Gelegenheit zur persönlichen Kurzandacht.
Wenn geöffnet besuchen wir den Heiligen Bezirks mit Al Aksa Moschee und Felsendom. Dort befindet
sich für Juden und Muslime eine der heiligsten Stätten ihrer Religion.
Wir verlassen den Heiligen Bezirk und besuchen die St. Annen Kirche aus der Kreuzfahrerzeit mit ihrer wunderbaren Akustik
und die Bethesda-Teiche. Es
geht weiter zu den Leidensstationen Christi auf der Via Dolorosa, vorbei an der ehemaligen Antoniafestung (heute eine
Schule) zur Grabeskirche mit Golgatha.
Nach
dem Besuch Essen wir in der Altstadt eine Kleinigkeit und geniessen den
arabischen Kaffee zum Abschluß. Dann gehen wir entlang des ehemals römischen Cardos durchs den arabischen
Bazar ins jüdische Viertel, vorbei
an der zerstörten Hurva-Synagoge
zum Zionstor und weiter zum
Saal des letzten Abendmahls. Tag 8: Besichtigung
und Begegnung in Bethlehem und Umgebung Am
morgen besuchen wir die Schule Talitha
Kumi in Beit Jala (oder andere Option), die sich Friedenserziehung
als eines der wichtigesten Ideale erwählt hat. Wir
sprechen mit Lehrern und Schülern. Danach fahren wir nach Bethlehem um
die Geburtskirche Jesu zu besuchen. In der
Nähe des Krippenplatzes laden
verschiedene Restaurants zum Mittagessen ein. Nachmittags haben wir eine
Begegnung im Internationalen Begegnungszentrum
von Bethlehem (oder andere Option) in der evangelischen Kirche von Pfarrer
Mitri Raheb. In der Syrisch-Orthodoxen
Kirche werden wir Gelegenheit haben in der aramäischen Sprache, der
Sprache Jesu das Vaterunser zuhören. Gegen
Abend besuchen wir noch die Hirtenfelder
bei Beit Sahour bevor wir unser Hotel in Bethlehem beziehen. Tag 9: Nächstes
Jahr wieder in Jerusalem In
den frühesten Morgenstunden müssen wir bereits aufstehen um für die Sicherheitschecks
am Flughafen und den Rückflug
nach Tel Aviv rechtzeitig da zu sein. In Tel Aviv heißt es dann nochmal
umsteigen damit uns unsere Maschine wieder sicher und voller Eindrücke
nach Deutschland zurückbringen kann.
Xxxxxxxxxxxxxxxx ###Alternativ: (z.B. zu Tag
6) oder zusätzlich (Mehrkosten) können wir auch einen Tag nördliche Westbank
einplanen: Dort
sind Begegnungen mit der palästinensischen Seite auch möglich. Tag X: Nablus,
Sebastia und Gerazim Besichtigung
Nablus. Dort Besuch des Tell
Ballata, wo von deutschen Archäologen Reste des alten Sichem freigelegt
wurden und Befestigungen des Hyskos, die aufs 17. Jhdt v.Chr. zurückgehen,
Besuch des Jakobsbrunnens, wo Jesus der Samariterin begegnet ist, Besuch
des völlig untouristischen arabischen Suq von Nablus, einem der größten
Suqs des Orients. Mittagessen
in einem der schönsten Dachrestaurants, die ich kenne. Als wir abends
dort waren, ging gerade der Mond über den gegenüberliegenden Bergen des
Tales auf und schien auf das im Tal liegende Nablus. Der Duft der Wasserpfeifen
ließ uns glauben, wir lebten in 1001 Nacht... Nach
dem Mittagessen gehen wir durch die gartenähnlichen Ausgrabungen des Alten
"Samaria", das einst (880-721
v. Chr.) Hauptstadt des Nordreiches war. Verschiedene Siedlungsschichten
sind sehr schön zu sehen. Zeit zum Stöbern im Geschenkshop. Auf dem Rückweg nach Jerusalem fahren wir noch auf den Berg Gerazim, der für die wenigen noch lebenden „Samariter“ heute noch der Ort ist wo Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte. |
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